Automatische Metallerkennung auf Basis des Mess- und Steuersystems AUNIT® als nach geschaltete Metallsortierung bei Müllverbrennungsanlagen
Metalle lassen sich anhand Ihrer physikalischen und chemischen Eigenschaften gut voneinander unterscheiden. Dies gilt aber nur für den Laborbetrieb und auch nur dann, wenn das Metallstück beschädigt werden darf. Soll die Metallerkennung zerstörungsfrei ablaufen ist dies schon schwieriger. Aber unter Ausnutzung der unterschiedlichen magnetischen Eigenschaften läßt sich eine feine Einteilung der Metalle zerstörungsfrei realisieren; diese ist hier ausreichend um Metalle aus Asche zuerkennen...
Das Kernstück der Metallerkennug besteht aus einem AUNIT®-Messgerät sowie der Sonde MEK aus dem Hause ERISTA. Das Funktionsprinzip ist dabei so simpel wie genial. Die Sonde erzeugt zwei sich überlagernde hochfrequente elektrische Schwingkreise. Durch Annäherung von Metall kommt es zu einer Frequenzverschiebung, die gemessen und auf ein Analogsignal von 4-20 mA abgebildet wird. Das angeschlossene Mess- und Steuergerät AUNIT® verarbeitet das Analogsignal. Bei Übereinstimmung des Signales mit der Metallvorwahl wird ein Befehl an die Sortiereinheit weiter geleitet.
Als Einsatzort wäre z. B. die Abfallsortierung denkbar. Mit Hilfe der Sonde könnten die Metalle im Abfall detektiert werden um sie anschließend auszusortieren.